
Actualités · 8. April 2026
Die wenig bekannten Regeln, durch die man Pétanque-Partien verliert
Jeder kennt die großen Regeln: 13 Punkte zum Sieg, Füße im Kreis, Maß, um zu wissen, wer vorne liegt. Aber das FIPJP-Reglement enthält auch eine Reihe von Bestimmungen, die die meisten Spieler noch nie gelesen haben – und die sie im ungünstigsten Moment entdecken: mitten im Wettkampf, vor einem Schiedsrichter, während sich das Spiel verändert. Das sind keine Anwaltsfeinheiten. Dabei handelt es sich um konkrete, anwendbare Regeln, die einen Punktestand in Sekundenschnelle ändern können. 📋 Zusammenfassung1 — Die Minutenregel: was sie besagt wirklich
01 Die Minutenregel — nicht 30 Sekunden, nicht "wann immer Sie wollen" Sehr wenig bekannt Alle Aufnahmen Gelbe Karte bei Nichteinhaltung ❌ Was Spieler glauben "Man hat 30 Sekunden zum Werfen." Oder auch: "Man hat so viel Zeit, wie nötig ist, das ist eine Pétanque-Partie und kein Tennis." ✓ Was das Regelwerk sagt Der Spieler hat maximal eine Minute ab dem Moment, in dem er an der Reihe ist, seine Boule zu spielen. Diese Frist ist offiziell und sanktionierbar.Die Minutenregel gilt, sobald ein Spieler an der Reihe ist zu werfen. Die Zählung beginnt in dem Moment, in dem die vorherige Mannschaft zu Ende gespielt hat, oder wenn der Schiedsrichter anzeigt, dass Sie dran sind. Ein Spieler, der ohne Wurf eine Minute überschreitet, kann eine gelbe Karte erhalten — und bei Wiederholung kann es bis zur roten Karte gehen.
📍 Konkretes Beispiel einer verlorenen Partie Turnierfinale. Mannschaft A diskutiert vor jedem Wurf ausführlich ihre Strategie — vom Rand aus sichtbare, gestoppte Beratung. Der Schiedsrichter greift zweimal ein. Bei der dritten Verwarnung, gelbe Karte für den Mannschaftsführer. Die destabilisierte Mannschaft verliert die nächste Aufnahme. Diese Regel existiert, um bewusste Verzögerungstaktiken zu unterbinden. Folge: Gelbe Karte, dann rote Karte bei Rückfall. Die Boule kann auch für tot erklärt werden, wenn sie nach Anzeige des Schiedsrichters außerhalb der Frist geworfen wird. Siehe: Die Minutenregel — vollständiger Artikel2 — Die aus dem Spielfeld geschlagene Zielkugel während einer Aufnahme
02 Zielkugel aus — die Aufnahme ist nicht zwangsläufig annulliert Nur halb bekannt Abgegrenzte Terrains Auswirkung auf den Punktestand ❌ Was Spieler glauben "Wenn die Zielkugel aus dem Terrain geht, ist die Aufnahme null und man fängt neu an." Das ist die Antwort, die die Mehrheit der Spieler gibt. Das ist teilweise falsch. ✓ Was das Regelwerk sagt Wenn die Zielkugel aus dem abgegrenzten Terrain geht, ist die Aufnahme von der Mannschaft gewonnen, die noch nicht alle ihre Boules gespielt hat — oder in bestimmten Konstellationen geteilt. Sie ist nicht automatisch null.Die vollständige Regel unterscheidet mehrere Situationen: Wenn beide Mannschaften noch Boules auf der Hand haben, wird die Aufnahme annulliert und neu gespielt. Wenn nur eine Mannschaft noch Boules hat, erhält diese Mannschaft so viele Punkte wie verbleibende Boules auf der Hand. Wenn keine Mannschaft mehr Boules hat, wird die Aufnahme annulliert.
📍 Konkretes Beispiel einer verlorenen Partie Mannschaft A hat alle ihre Boules gespielt. Mannschaft B hat noch 2 Boules. Ein Schütze der Mannschaft A schlägt mit seiner letzten Boule die Zielkugel aus. Laut Regelwerk: Mannschaft B — die noch 2 Boules hat — erzielt 2 Punkte. Mannschaft A glaubte, die Aufnahme annulliert zu haben. Sie hat dem Gegner gerade 2 Punkte geschenkt. Folge: Die Mannschaft, die die Zielkugel ausschlägt, nachdem sie alle ihre Boules gespielt hat, schenkt dem Gegner Punkte, falls diesem noch welche bleiben. Ein Schütze, der "auf das Herausschlagen der Zielkugel spielt", muss prüfen, wie viele Boules der Gegner noch auf der Hand hat.3 — Aus dem falschen Wurfkreis gespielte Boule
03 Falscher Wurfkreis — die Boule ist tot, der Punkt kann verloren gehen Wenig bekannt Mehrere Terrains Annullierte Boule ❌ Was Spieler glauben "Wenn ich versehlich aus dem falschen Wurfkreis geworfen habe, legt man die Boule einfach zurück und ich spiele nochmal." Niemand meldet es, niemand sanktioniert, man spielt weiter. ✓ Was das Regelwerk sagt Eine aus einem Wurfkreis gespielte Boule, der nicht dem für die Aufnahme bestimmten entspricht, ist eine tote Boule. Sie wird aus dem Spiel genommen und kann nicht neu gespielt werden. Hat sie Boules verschoben, werden diese an ihre Ausgangsposition zurückgelegt. 📍 Konkretes Beispiel Auf einem Terrain mit mehreren nebeneinanderliegenden Bahnen täuscht sich ein Spieler im Wurfkreis und spielt von der Nachbarbahn. Seine Boule landet nahe der Zielkugel und verschiebt die nächstgelegene gegnerische Boule. Der Schiedsrichter stellt den Fehler fest: die Boule wird entfernt, die verschobenen gegnerischen Boules zurückgelegt, und der Spieler hat für diese Aufnahme eine Boule verloren. Folge: Unwiderruflicher Verlust der Boule für diese Aufnahme. War es eine entscheidende Boule, kann die Aufnahme kippen.4 — Die hinter einer Boule verdeckte Zielkugel
04 Verdeckte Zielkugel — wann die Aufnahme von der "schützenden" Mannschaft verloren gehen kann Sehr wenig bekannt Defensivstrategie Möglicher Aufnahmeverlust ❌ Was Spieler glauben "Wenn die Zielkugel hinter meinen Boules versteckt ist, kann der Gegner nicht schießen — das ist eine gute Strategie." Und wenn der Gegner sagt, er sehe die Zielkugel nicht, ist das sein Problem. ✓ Was das Regelwerk sagt Wenn die Zielkugel verdeckt ist und der Gegner sie nicht sehen kann von seinem Wurfkreis aus, kann die spielende Mannschaft den Schiedsrichter bitten, eine gegnerische Boule zu verschieben, um die Zielkugel sichtbar zu machen — oder die Aufnahme kann für null erklärt werden. 📍 Konkretes Beispiel Mannschaft A hat 3 Boules gebündelt vor der Zielkugel, die sie vollständig verdeckt. Mannschaft B muss spielen, sieht die Zielkugel aber vom Wurfkreis aus nicht. Sie ruft den Schiedsrichter. Laut Regelwerk: Wenn der Gegner die Zielkugel tatsächlich nicht sehen kann, muss Mannschaft A eine Boule entfernen, um sie sichtbar zu machen, oder der Schiedsrichter entscheidet über die Situation. Die Strategie der "unsichtbaren Zielkugel" wendet sich gegen die Mannschaft, die sie anwendet. Folge: Die Mannschaft, die die Zielkugel verdeckt, kann gezwungen werden, eine vorteilhafte Boule zu entfernen, oder die Aufnahme verlieren, wenn die Zielkugel nicht sichtbar gemacht werden kann, ohne die Situation erheblich zu verändern.5 — Die Boule, die ein Hindernis außerhalb des Terrains berührt
05 Boule außerhalb des Terrains nach Abprallen an einem Hindernis — tot oder lebendig? Oft diskutiert Nicht eingezäunte Terrains Tote Boule ❌ Was Spieler glauben "Wenn die Boule an einem Baum oder einer Mauer abprallt und ins Terrain zurückkehrt, ist sie noch gültig — sie ist von selbst zurückgekommen." ✓ Was das Regelwerk sagt Eine Boule, die ein Hindernis berührt, das sich außerhalb des Spielfelds befindet (Baum, Mauer, Außenzaun), ist sofort tot beim ersten Kontakt — auch wenn sie danach ins Terrain zurückkehrt. 📍 Konkretes Beispiel Der Schuss eines Spielers geht leicht nach links, prallt gegen einen Baumstamm außerhalb des markierten Terrains ab und kehrt ins Spielfeld zurück, wobei er mehrere Boules verschiebt. Die Boule ist im Moment des Kontakts mit dem Baum tot — die von dieser toten Boule verursachten Verschiebungen von Boules werden annulliert, die Boules an ihre Positionen zurückgelegt. Folge: Alle durch eine tote Boule verursachten Spielveränderungen werden annulliert. Die verschobenen Boules werden an ihren Platz zurückgelegt.6 — Versehentlich die Boule eines Teamkollegen spielen
06 Falsche Boule gespielt — die Aufnahme kann vollständig neu gespielt werden Wenig bekannt Ähnliche Boules Neu gespielte Aufnahme ❌ Was Spieler glauben "Wenn ich versehentlich die Boule meines Teamkollegen spiele, legt man die Boule einfach zurück und ich spiele mit meiner nochmal. Keine Strafe." ✓ Was das Regelwerk sagt Die Boule eines Teamkollegen ohne Erlaubnis des Schiedsrichters zu spielen, ist eine Unregelmäßigkeit. Wenn sich die Spielsituation verändert hat, kann der Schiedsrichter beschließen, die Aufnahme von Anfang an neu zu spielen. Die Toleranz hängt von den Schiedsrichtern ab, aber die Höchststrafe existiert. 📍 Konkretes Beispiel Zwei Spieler haben äußerlich identische Boules. Einer spielt versehentlich die Boule seines Teamkollegen und bemerkt den Fehler erst, nachdem die Boule die Situation verändert hat. Der Gegner protestiert. Der Schiedsrichter — bestätigt er die Unregelmäßigkeit — kann anordnen, dass die Aufnahme ab dem Werfen der Zielkugel vollständig neu gespielt wird. Folge: Mögliche neu gespielte Aufnahme. Vorbeugende Lösung: seine Boules markieren mit einem unterscheidenden Merkmal (Rillen, Markierung), um sie von denen der Teamkollegen zu unterscheiden.7 — Die neu geworfene Zielkugel außerhalb der erlaubten Entfernungen
07 Zielkugel auf 5 m oder 11 m — wann der Wurf ungültig ist Oft ignoriert Aufnahmebeginn Entfernte Zielkugel ❌ Was Spieler glauben "Man wirft die Zielkugel, wohin man will, etwa zwischen 6 und 10 Metern. Wenn es etwas zu kurz oder zu lang ist, geht das durch." ✓ Was das Regelwerk sagt Die Zielkugel muss in einer Entfernung zwischen 6 und 10 Metern vom Wurfkreis geworfen werden (außer auf Sonderterrains). Eine Zielkugel außerhalb dieser Entfernungen ist ungültig — die gegnerische Mannschaft erhält das Recht, sie zu werfen. Siehe: Artikel über die Entfernungen 📍 Konkretes Beispiel Mannschaft A versucht, die Zielkugel sehr weit zu platzieren, um ihren besten Distanz-Legespieler zu begünstigen. Die Zielkugel landet bei 10,80 Metern. Der Schiedsrichter misst: ungültig. Mannschaft B nimmt die Zielkugel. Sie platziert sie auf 6,5 Metern — ideale Entfernung für ihren kurzen Legespieler. Team A hat sich gerade selbst ins Bein geschossen. Folge: Wenn Team A zweimal beim Platzieren scheitert, ist es Team B, das es endgültig platziert. Die genauen Distanzen zu kennen, ist taktisch entscheidend.8 — Die Kugel, die die Spielfeldbegrenzung berührt
08 Seil oder Linie berühren — tote oder lebendige Kugel? Im Verein diskutiert Markierte Spielfelder Tote Kugel ❌ Was die Spieler glauben „Wenn die Kugel das Seil oder die Linie berührt, aber im Spielfeld bleibt, ist sie noch gut." Der Kontakt mit der Begrenzung ist kein Problem, solange die Kugel drinnen bleibt. ✓ Was das Reglement sagt Eine Kugel, die ein Seil, ein Brett, einen Pflock oder jede physische Begrenzung berührt , die das Spielfeld abgrenzt, gilt als aus dem Spiel — auch wenn sie physisch im Inneren bleibt. Der Kontakt reicht aus. 📍 Konkretes Beispiel Ein flacher Schuss wird leicht abgelenkt und streift das Seil, das das Spielfeld abgrenzt. Die Kugel bleibt 30 cm vom Seil liegen, eindeutig innerhalb des Spielfelds. Sie ist tot. Wenn sie auf dem Weg andere Kugeln verschoben hat, werden diese wieder an ihren Platz gelegt. Folge: Tote Kugel sobald sie die physische Begrenzung berührt. Keine Ausnahme — schon ein Streifen reicht aus, wenn sich das Seil bewegt hat oder der Kontakt nachgewiesen ist.9 — Die Spielreihenfolge: Wer spielt wann?
09 Außer der Reihe spielen — die Kugel der fehlerhaften Mannschaft kann entfernt werden Bekannt, aber falsch angewendet Schnelle Aufnahmen Annullierte Kugel ❌ Was die Spieler glauben „Wenn ich versehentlich spiele, obwohl der Gegner dran war, reicht es, es zu melden, und die Kugel wird zurückgelegt. Das passiert, das ist ein menschlicher Fehler." ✓ Was das Reglement sagt Die gegnerische Mannschaft kann wählen , die außer der Reihe gespielte Kugel an ihrem Platz zu lassen oder sie entfernen zu lassen. Das ist ihre Wahl — nicht die der fehlerhaften Mannschaft. Und diese Wahl kann taktisch entscheidend sein. 📍 Konkretes Beispiel für eine Wende Team B spielt außer der Reihe — seine Kugel landet sehr nah am Cochonnet, in guter Position. Team A erkennt den Fehler. Es hat nun die Wahl: die gegnerische Kugel liegen lassen (sie übernimmt den Punkt, aber jetzt muss sie spielen) oder sie entfernen (sie zwingt Team B, korrekt neu zu spielen). Ein Kapitän, der diese Regel kennt, kann daraus einen großen taktischen Vorteil ziehen. Folge: Die gegnerische Mannschaft — nicht der Schiedsrichter, nicht die fehlerhafte Mannschaft — entscheidet über das Schicksal der außer der Reihe gespielten Kugel. Diese Entscheidung kann den Verlauf der Partie verändern.10 — Die Kugel, die ins Spielfeld zurückkehrt, nachdem sie aus dem Spiel war
10 Kugel hinaus und zurück — immer tot Überraschend Spielfelder mit Gefälle Endgültig tote Kugel ❌ Was die Spieler glauben „Die Kugel ist hinaus, aber sie ist von selbst ins Spielfeld zurückgerollt, weil es bergab geht — sie ist wieder innerhalb der Grenzen, also ist sie gut." ✓ Was das Reglement sagt Eine Kugel, die das Spielfeld verlässt — auch nur für den Bruchteil einer Sekunde — ist endgültig tot. Die Rückkehr ins Spielfeld „erweckt" sie nicht wieder zum Leben. Sie wird aus dem Spiel genommen, und wenn sie nach ihrer Rückkehr andere Kugeln verschoben hat, werden diese Verschiebungen annulliert. 📍 Konkretes Beispiel Auf einem leicht geneigten Spielfeld überschreitet eine Kugel die Grenze, rollt 20 cm über den äußeren Kies und kehrt dann von selbst ins Spielfeld zurück, weil es bergab geht. Sie bleibt 5 cm vom Cochonnet liegen. Sie ist tot. Wenn sie beim Zurückkehren andere Kugeln berührt hat, werden diese Kugeln an ihre Position vor der Rückkehr der toten Kugel zurückgelegt. Folge: Sofortiger und endgültiger Tod, sobald die Kugel die physische Grenze des Spielfelds überschreitet, ganz gleich, wie ihre Flugbahn danach verläuft.🎯 Quiz — Kennen Sie das Reglement wirklich?
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⚡ QUIZ PÉTANQUE-REGELN — 5 FRAGEN Q1 — Team A hat alle seine Kugeln gespielt. Team B hat noch 2 Kugeln. Ein Schuss von Team A schießt das Cochonnet aus dem Spielfeld. Was passiert? Die Aufnahme wird annulliert, man beginnt von vorn. Team B bekommt 2 Punkte (so viele Punkte wie noch nicht gespielte Kugeln). Die Aufnahme wird normal gezählt, das Cochonnet kommt wieder ins Spiel. ✓ Richtige Antwort: B. Wenn nur noch eine Mannschaft Kugeln in der Hand hat und das Cochonnet hinaus geht, bekommt diese Mannschaft so viele Punkte wie noch nicht gespielte Kugeln. Die Mannschaft, die alles gespielt hat, schenkt Punkte, wenn sie das Cochonnet hinausschießt. Q2 — Mein Team spielt versehentlich außer der Reihe und unsere Kugel landet in einer hervorragenden Position. Der Gegner kann: Zwingend unsere Kugel entfernen lassen. Nichts — die Kugel bleibt und er ist dran. Wählen, unsere Kugel liegen zu lassen oder sie entfernen zu lassen. ✓ Richtige Antwort: C. Die nicht fehlerhafte Mannschaft wählt — die Kugel liegen lassen oder entfernen. Das ist eine taktische Wahl, die ganz ihr überlassen ist. Ein guter Kapitän nutzt diese Regel aus. Q3 — Wie lange haben Sie maximal Zeit, um eine Kugel zu spielen, nachdem Sie dran sind? 1 Minute. 30 Sekunden. 2 Minuten. ✓ Richtige Antwort: A. Die offizielle Regel lautet 1 Minute — nicht 30 Sekunden (ein häufiger Irrglaube). Das ist die Minutenregel, offiziell und sanktionierbar. Q4 — Meine Kugel streift das Seil, das das Spielfeld abgrenzt, bleibt aber eindeutig im Inneren. Sie ist: Gültig — sie ist im Spielfeld. Tot — der Kontakt mit der Begrenzung reicht aus. Vom Schiedsrichter je nach Stärke des Kontakts neu zu entscheiden. ✓ Richtige Antwort: B. Der Kontakt mit der physischen Begrenzung (Seil, Brett, Pflock) reicht aus, um die Kugel für tot zu erklären — auch wenn sie innerhalb des Spielfelds liegen bleibt. Q5 — Meine Kugel verlässt das Spielfeld, rollt über den äußeren Kies und kehrt wegen des Gefälles ins Spielfeld zurück. Sie ist: Gültig — sie ist von selbst zurückgekehrt. Je nachdem zu beurteilen, ob sie draußen etwas berührt hat. Tot — jedes Verlassen des Spielfelds ist endgültig, mit oder ohne Rückkehr. ✓ Richtige Antwort: C. Sobald eine Kugel die Grenzen des Spielfelds überschreitet, ist sie tot — endgültig. Eine etwaige Rückkehr ändert daran nichts.Zusammenfassende Tabelle der 10 Regeln
| Regel | Klassischer Fehler | Realität | Auswirkung |
|---|---|---|---|
| 1 — Minutenregel | Man glaubt, 30 Sekunden oder „so lange man will" zu haben | Genau 1 Minute, sanktionierbar | Gelbe Karte |
| 2 — Cochonnet hinaus | Man glaubt, die Aufnahme sei immer null | Punkte für die Gegner, wenn sie noch Kugeln haben | Verschenkte Punkte |
| 3 — Falscher Wurfkreis | Man glaubt, einfach neu zu spielen | Tote Kugel, unwiederbringlich | Verlorene Kugel |
| 4 — Verstecktes Cochonnet | Man glaubt, das sei ein guter Schutz | Der Gegner kann die Verschiebung einer Kugel verlangen | Entfernte Kugel |
| 5 — Hindernis außerhalb des Spielfelds | Man glaubt, die zurückgekehrte Kugel sei gut | Beim ersten Kontakt außerhalb des Spielfelds tot | Tote Kugel |
| 6 — Falsche Kugel | Man glaubt, wieder hinzulegen und weiterzuspielen | Möglicherweise neu begonnene Aufnahme | Annullierte Aufnahme |
| 7 — Cochonnet außerhalb der Distanz | Man glaubt, „ungefähr" reicht | Der Gegner bekommt das Recht zu platzieren | Verlorener Vorteil |
| 8 — Kontakt mit der Begrenzung | Man glaubt, „im Spielfeld" = gültig | Bei physischem Kontakt tot | Tote Kugel |
| 9 — Außer der Reihe | Man glaubt, wieder hinzulegen und zu korrigieren | Der Gegner wählt, ob er lässt oder entfernt | Wahl des Gegners |
| 10 — Zurückgekehrte Kugel | Man glaubt, die Rückkehr „rette" sie | Beim Verlassen endgültig tot | Tote Kugel |
Diese 10 Regeln stellen nur einen Bruchteil des FIPJP-Reglements dar. Die vollständige Lektüre des offiziellen Reglements dauert weniger als eine Stunde — und sie verändert Ihre Art zu spielen und auf strittige Situationen zu reagieren. Es einmal pro Saison herunterzuladen und durchzublättern, ist wahrscheinlich die rentabelste Zeitinvestition, die Sie für Ihr Spiel tätigen können. Siehe: Vollständiges FFPJP-Reglement auf PétanqueLand
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📦 Auf Amazon bestellenFAQ — Häufige Fragen
Gelten diese Regeln auch bei Freundschaftsspielen unter Freunden? + Technisch gesehen gelten die FIPJP-Bestimmungen für jedes Pétanque-Spiel – ob freundschaftlich oder offiziell. In der Praxis lösen befreundete Parteien strittige Situationen oft einvernehmlich. Aber auch bei Freundschaftsspielen ist es nützlich, diese Regeln zu kennen: So können Sie Meinungsverschiedenheiten mit fundierten Argumenten lösen, statt mit endlosen Diskussionen. Und das vermeidet unangenehme Überraschungen bei einem ersten offiziellen Wettkampf, bei dem die gleichen Situationen mit einem Schiedsrichter auftreten, der die Vorschriften buchstabengetreu anwendet. Wie kann man die Entscheidung eines Schiedsrichters anfechten, wenn man die Regel kennt, er aber nicht? + Der richtige Ansatz besteht darin, den Schiedsrichter in aller Ruhe nach der Nummer des Artikels des Reglements zu fragen, auf den er seine Entscheidung stützt. Wenn Ihnen die Vorschriften vorliegen (auf dem Smartphone oder ausgedruckt), können Sie diese mitteilen der Artikel, der seiner Entscheidung widerspricht. Der Schiedsrichter ist in seinen Entscheidungen auf dem Spielfeld souverän, kann sich aber selbst korrigieren, wenn er einen Interpretationsfehler erkennt. Wenn es weiterhin Meinungsverschiedenheiten gibt, können Sie darum bitten, mit dem Hauptschiedsrichter des Wettbewerbs zu sprechen – nicht mit dem Gegner, nicht öffentlich, sondern über offizielle Kanäle. Was nie funktioniert: schreien, laut streiten oder drohen. Was manchmal funktioniert: Seien Sie ruhig, präzise und zitieren Sie den Text. Gilt die Ein-Minuten-Regel in Vereinen wirklich? + Bei Vereinswettbewerben mit inaktiven Schiedsrichtern wird es selten buchstabengetreu angewendet – was zu gefährlichen Gewohnheiten führt. Bei regionalen und nationalen Wettbewerben mit ausgebildeten Schiedsrichtern kann es ab der ersten nennenswerten Überschreitung angewendet werden. Die Hauptkonsequenz, wenn man diese Regel nicht kennt: Spieler, die pro Spiel 3 bis 5 Minuten brauchen Ball in einem regionalen Wettbewerb spielen und die Gelbe Karte erhalten, „ohne etwas Unrechtes getan zu haben“ – weil sie nicht wussten, dass die Grenze bei einer Minute liegt. Sehen Sie sich unseren vollständigen Artikel an: Minutenregel. Gibt es noch andere wichtige, wenig bekannte Regeln, die Sie nicht erwähnt haben? + Ja – dieser Artikel deckt nicht alles ab. Einige andere Regeln, die regelmäßig diskutiert werden: die Gültigkeit des Torwurfs (genaue Kriterien für seine Gültigkeit), die Regel, nach der der Torwurf nach seiner Zerstörung ersetzt wird, die genauen Bedingungen, unter denen Markierungen auf dem Boden zulässig sind oder nicht, die Regel, dass Bälle nicht gespielt werden, wenn eine Mannschaft aufgibt, und die Situationen, in denen ein Ball von einem sich bewegenden Spieler oder Zuschauer berührt wird. Die FIPJP-Bestimmungen sind mehrere Dutzend Seiten lang – dort werden alle komplexen Situationen behandelt. Sehen : Gültigkeit des Zielkugelwurfs und Die Bodenmarkierungen. 📎 Verwandte Artikel Reglement Vollständiges FFPJP-Reglement 2026 Reglement Die Minutenregel — kompletter Artikel Reglement Gültigkeit des Zielkugelwurfs — die genauen Regeln Reglement Spieldistanzen 2026 — Cochonnet und Kugeln Reglement Die Bodenmarkierungen — was erlaubt ist Video Schiedsrichter-Videos — kommentierte Spielsituationen© Pétanque mit Paquita — petanqueland.fr ·
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Regeln basierend auf dem offiziellen FIPJP-Reglement. Einige Auslegungen können je nach Schiedsrichtern und Ligen variieren. Im Streitfall ist der für das Concours bestimmte Schiedsrichter in seiner Platzentscheidung souverän.


